🎠 Kopfkino.

Besitzen wir mehr als eine Realität?





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Die Welt, in der wir leben bietet zwei Realitäten. Die eine, die wirklich von Zeit und Raum beherrscht mit uns darin existiert. Sie ist es, in der wir weder Einfluss auf das Wetter, noch auf die Zeit haben. Und dann gibt es da eine Realität, die existiert in der Anderen, einfach so. Sie ist es, die wir uns so formen können, sie ist es, in der wir aus Träumen echten Geschichten machen können. Freilich ist das manchmal nicht leicht, tonnenschwere Gedanken lasten auf uns, bis wir eine dieser Traumwolken zufassen kriegen. Aber wenn wir vorher erst mal begreifen, dass es da was gibt, und zwar dieser gedankliche Raum um uns, den wir beeinflussen und füllen können, dann sind wir unseren Träumen schon ein ganzes Stück näher. 
Sagen wir also es gibt die Realität „Alpha“, haben wir darin eine eigene Realität „Sigma“, die sehr wohl echt ist, aber so stark von uns beeinflusst wird, dass wir aus Träumen kleine Wunder entstehen lassen und vor allem mit unserem eigenen Glück versehen können. Dass Gedanken plötzlich so viel bewegen können. 






Diese Realität ist es auch, wenn man einem kleinen Kind eine Waffel schenkt und einem das Herz hüpft, wenn das Lächeln aus Dankbarkeit einen trifft.




Diese Realität wird in diesem Moment ganz massiv von uns beeinflusst. Von uns geändert und geformt. Es spielen so viele äußere Bedingungen keine Rolle mehr. Sie werden nichtig. Weil unsere Gedanken viel bewegen können und in diesen Momenten spüren wir, wie einfach es ist. Wie überhaupt einfach es ist zu handeln. 
In dieser Realität können wir die Zeit „stehen lassen“ oder von Moment zu Moment springen. Wie uns das Herz darin aufgeht. 
Übertragen wir das in den größten Maßstab, den wir kennen, dann kann es doch niemals schlecht sein dafür zu leben oder? Niemals schlecht für das eigene Leben zu handeln. Für den eigenen Film der Realität. Mit unseren eigenen Bedingungen Grenzen und Geschichten. Größter Maßstab gleich größtes Glück in uns. Wir müssen nur glauben - an uns, an die Welt und den Helden in uns. 


Wir besitzen also diese zwei Realitäten. Entweder wir lassen sie die eigene Realität Sigma in der ersten Realität einfach von Zeit und Bedingungen beherrschen oder wir nehmen uns der für uns wichtigsten Dinge an und machen aus uns die beste Heldengeschichte, die wir je gelesen haben. Oder wir lasen sie verrotten, spießen sie auf die Andere auf und vergessen uns selbst.


Oder sammeln Momente. Erheben die Fantasie auf ihre innere Wahrheit und lassen sie echt werden. Sie abstrakt auf das Wichtigste, auf die kleinsten Einheit, die sie bietet, zu reduzieren, macht sie erreichbar und erlebbar. Macht den Kern greifbar und von dort aus erbaut sie sich - wächst sie heran. Mit jedem Schritt hinaus, gezielt oder ungezielt in eine Richtung erzwingt eine Reaktion deines Umfelds. 
Gesehen im winzigsten Maßstab, ist es die Luft, die verdrängt wird. Und im Größten könnte es der Sommer des Lebens sein, der auf uns wartet.
Jeder Atemzug & jeder Schritt bedeutend für die eigene Geschichte. Bedeutend für die Realität der eigene Welt. Einer der wichtigsten Gedanken, den es zu begreifen gilt.





Meine Fantasie erlaubt es mir in der durch Bedingungen festgelegten Realität meine Eigene zu erschaffen, in dieser zu leben und beide Realitäten ineinander laufen und existierten zu lassen. Diese zweite Realität besitzt immer andere Formen und Farben, bedingt durch äußere Einflüsse, wie Wetter Stimmungen und präsente Erfahrungen, aber erschaffen durch meine eigenen Bilder im Kopf. Manchmal verzerrt, verdreht und völlig verrückt. 
Diese Realität träume ich nicht nur, ich lebe sie, wann immer es möglich ist.
In diesem Sommer war es mir fast ununterbrochen möglich diese Traum-Realität zu leben. 
In dieser ist zum Beispiel materieller Wert unwichtig. Material, was für mich leere Hüllen darstellt, wurde gefüllt mir eigenen Erinnerungen. Somit konserviert. 

In meiner Realität besitzt jedes dieser materiellen Dinge einen gewaltigen seelischen Wert. 
So wird ein Oldtimer zu einer Heldengeschichte, Honig zum Wachs der Erinnerungen in Form gießt und ein Mensch zu einem Krieger oder ein Tierschädel zum Papier für einen Liebesbrief an den Sommer. 
In meiner Realität besitzen Gerüche eine Erinnerung. Rieche ich Teer, sehe ich einen Trompeter, rieche ich Benzin, sehe ich alte Karossen. Genauso ist es mit Musik. Lieder, tausend Mal gehört, lassen mich vor Dankbarkeit weinen diesen Sommer als Erinnerung zu besitzen.





Alles beginnt in unserer Psyche. In unserem Inneren, vielleicht auch aus dem Herzen, aber auf jeden Fall mit Gedanken und dann machen wir sie greifbar. Daran zu glauben, dass sie echt werden, macht sie dazu. Du musst das Gehirn mit Erinnerungen prägen, sonst läuft das Leben an einem vorüber. Sonst schiebt sich die Realität an dir vorbei.




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